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Steuern / Umsatzsteuer 
Dienstag, 08.05.2018

Umfang der Haftung der Organgesellschaft bei umsatzsteuerlicher Organschaft

Die umsatzsteuerliche Organschaft nach § 2 Abs. 2 UStG und die daraus folgende Haftung für Umsatzsteuerschulden setzt eine finanzielle, wirtschaftliche und organisatorische Eingliederung von in Deutschland gelegenen Unternehmensteilen voraus. So entschied das Finanzgericht Düsseldorf (Az. 9 K 280/15 H(U)).

Der Kläger, Insolvenzverwalter der A GmbH in Liquidation, klagte gegen die Inanspruchnahme der A GmbH für Umsatzsteuerschulden der mit A in umsatzsteuerlicher Organschaft verbundenen B GmbH.

Das Finanzgericht wies die Klage ab. Die finanzielle, wirtschaftliche und organisatorische Eingliederung der B und der A in einer umsatzsteuerlichen Organschaft habe vorgelegen. Von der Organschaft würden, ungeachtet der weiterhin bestehenden zivilrechtlichen Selbständigkeit der Organgesellschaften, nur einheitliche Leistungen im umsatzsteuerrechtlichen Sinne erbracht, sodass sie gegenseitig für Umsatzsteuerschulden einstehen müssten.

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